Archiv der Kategorie 'Veganismus'

30.03.2011 – Traum von Gefahr und Sterbenden

Heute hatte ich mehrere Träume.
In einem Traum träumte ich davon in Z. zu sein und dort im Haus meiner Oma. Es ergab sich so, dass ich im Auto meiner Mutter saß und chillte oder sowas tat. Plötzlich kamen irgendwelche paramilitärischen Leute und wollten mich umbringen. Ich floh hinter das Haus, wo ein Rechen lag, den ich auf einen der Leute warf. Ich klingelte, meine Oma öffnete nichts ahnend (obwohl die ganze Zeit geschossen wurde) und wir versteckten uns im Haus. Im Haus schaute ich dann, welche Waffen wir hatten, um uns zu verteidigen.

In einem anderen Traum träumte ich davon, dass mein Opa gestorben sei. Auch Ni. war gestorben und ich war bei seiner Beerdigung, bei der gegessen wurde. Es fand in einer Art Schwimmbad statt. Das Schwimmbecken war erhöht, ca 40 Meter lang und 2-3 Meter breit, und erhöht wie ein Esstisch. Es wurde eine 6 bunte Streifen auf dem Wasser ausgerollt, die insgesamt eine Art Regenbogenfahne ergaben, jedoch ohne das Lila. Die Stoffstreifen blieben auf dem Wasser liegen und dort sollten dann Teller und Essen abgestellt werden. Ein Leichenschmaus sozusagen. Ich war jedoch verzweifelt und wusste nicht, was vor sich ging und weinte. Ausserdem stellte sich mir die Frage, was es denn hier Veganes zu Essen geben solle.

Kunst und Moral

Heute besuchte ich die letzte Sitzung meines Didaktik-Seminars. Wir hatten in diesem Semester Referate erarbeitet und vorgetragen. Darunter waren Themen wie die Kunstdidaktiker Otto, Kunst im Knast, Lernen, Kreativität, Kunstgeschichte, Museum, Motivation, Selbsterfahrung durch Kunst, Medienkultur, Materialkenntnis, Lernprozesse. Eigentlich ein interessanter Überblick mit vielen verschiedenen Referaten dabei. Mir war es zwar zu langweilig dadurch, dass es eben alles Referate waren, aber es war okay und es wurde meist interessant und anders aufbereitet.

Ich war in einer 4er Gruppe, die dann zu dritt ein Referat zum Thema „Kinderzeichnungen“ und „Entwicklungspsychologie“ hielt. Eine Kinderzeichnung, die ich im Alter von 3 Jahren malte, fügte ich unter anderem auch bei. Es stellt die Familiensituation aus meiner egozentrischen, subjektiven Wahrnehmung zu diesem Zeitpunkt dar. Links meine riesige Mutter, in der Mitte ich und rechts mein Vater.

Am Ende der Stunde fragte uns der Professor, ob uns denn etwas gefehlt hätte. Keiner sagte etwas, aber für mich persönlich kristallisierte sich in meinem Kopf heraus, dass die Grundlagen der Kunstpädagogik mehr sind als die oben genannt Dinge und das mir eine Sache besonders gefehlt hat, was mir immer wieder auffällt, wenn ich mir Meinungen und Gedanken von Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen anhöre; die Moral.

Ich denke, dass die Moral ein Haupt-Standbein der Kunsterziehung sein sollte. Und dass es schön und gut ist, wenn man Kinder früh fördert in dem man ihnen Mittel zur Verfügung stellt, und nicht verbessert und zurechtweist, etc. . Aber in der heutigen Gesellschaft, in der Medien und Kapitalismus derartige Instanzen sind, sollte die Kunst meiner Meinung nach dagegen vorgehen und moralisch sein, menschlich und sozial und nicht nur das Kind fördern, sondern es in einer Form auch auf die Welt vorbereiten und es in gewissem Maße schützen. Medien sind meist nicht menschlich und sozial und in der Kunst sehe ich oft nicht das Kritische, Moralische, Zeigefinger-zeigende, Schützende und Geleitende. Zwar auch, beispielsweise mit Werken wie Bruce Naumans „Taperecorder“, bei dem ein Tonband mit Schreien eines Gefolterten in Endlosschleife gespielt werden, was man jedoch nicht hört, weil es vollkommen einbetoniert ist. Man weiß es nur. Man liest, was da vor sich geht, aber das was hier aufgezeigt wird, ist etwas Globales, das man gar nicht ganz fassen kann. Zu jeder Zeit, in jeder Sekunde werden Menschen auf diesem Planeten gefoltert, Waffen werden aus Deutschland in irgendwelche Krisengebiete importiert und so weiter. All das wird nicht offensichtlich gezeigt, auch wenn es unterbewusst im Bewusstsein der Menschen ist oder sein könnte.
Meiner Meinung nach sollte die Moralische Kunst ein Grundpfeiler der Gesellschaft sein, im Kampf gegen die Beeinflussung durch Medien und Verstumpfung.
Zurzeit wird die Kunst leider eher meist selbst instrumentalisiert und benutzt und man sieht, dass die Kunst toter Künstlerinnen und Künstler meist wesentlich mehr wert ist, als die von lebenden Kunstschaffenden, wenn es überhaupt einen Wert für die Allgemeinheit hat oder für gewisse Instanzen, die Kunst das Prädikat „Kunst“ verleihen. Kunst wird auf Geld minimiert und das ist ja gerade Kunst nicht. Denn Kunst ist in gewissem Maße wertlos, doch nein: Da steht ja ein berühmter Name drunter, also ist es wertvoll.
Was ist Wert? Was ist Kunst?
Es steht jedenfalls fest, dass Kunst zu Kunst gemacht wird und nicht nur Kunst ist, weil jemand von seinen Werken behauptet, dass sie Kunst seien. Kunst hat subjektiven Charakter und ist deshalb wertvoll, weil sie der betrachtenden Person etwas vermittelt, das sie selbst daraus zieht. Ansonsten ist Kunst wertlos, wenn die betrachtende Person nichts damit anfangen kann oder gar sehr viel Geld dafür bezahlt. Es gibt nichts Wertloseres als Kunst, die man verkaufen kann.

Meine Gedanken dazu sind zurzeit noch etwas wirr, aber ich will das bei Gelegenheit etwas ausführen und ausbauen.
In den nächsten Tagen kommen jedenfalls noch ein paar Sachen, die ich heute und in den letzten Tagen gemacht habe.

13.01.2010 – Unter Vorbehalt 5

Oh mein Gott… (mehr…)

24.12.09 – Unter Vorbehalt… 4

Ich habe heute den ganzen Tag dieses Lied im Kopf, weil mein Cousin im StudiVZ daraus zitierte. Der blinde Spanier und Weihnachten, und natürlich George Michael… aber den habe ich dieses Jahr erst einmal mit Wham! gehört. Schlimm.

Meine Stimmung beruht gerade auf folgendem Ereignis:
Ich sah gerade eine youtube-Kochsendung, die einzig vegane youtube-Kochsendung, die es wohl gibt, mit einem gewissen Attila Hildmann. Ich sah mir ein Rezept an und bekam lust es etwas abzuwandeln. Habe so eine Pasta mit HaferSahne-Tofu-Bohnen-Soße gemacht. Etwas Salz, etwas Pfeffer, etwas Zimt, etwas Paprika, etwas Schnittlauch. Sah sehr lecker aus und war auch sehr lecker.
Meiner Mutter wollte ich etwas anbieten, weil es lecker ist und lecker aussah und ich hab mir da auch mühe gegeben und es so trapiert, dass es gut aussah. Keine Bemerkung dazu, nur so eine Bemerkung wie „Was ist das denn? Das esse ich nicht!“ zum angebratenen Tofu. „Ich weiß nicht, ob mir das schmeckt“ – worauf ich sagte, dass sie es halt probieren müsse. „Ne, das will ich nicht.“ Nachdem sie das dann mehrmals gesagt hatte, dass sie es nicht isst, dass sie es komisch findet und so weiter, und undefinierbar herumgestochert und zur Seite geschoben hatte, nahm ich es ihr dann weg, worauf sie sich beschwerte. Ich sagte, dass mich so ein kindisches Verhalten ankotze, worauf sie den Raum verlies mit der Bemerkung: „Dann eben nicht“ (aha). Klar, es war auch irgendwie kindisch den Teller ihr dann wegzunehmen, aber mich regte das sehr auf. Tote Tiere essen und braten, aber ein bisschen Tofu nicht mal probieren zu wollen. Gut, wenn es ihr nicht schmeckt oder ihr nicht bekommt: Habe ich kein Problem mit. Aber sie probiert es nicht und isst lieber tote Tiere. Finde ich vollkommen abstrus und aufregend. Tolle Bescherung.

14.12.09 – Unter Vorbehalt 3

…Unter Vorbehalt will ich sagen, dass es auch noch schlechte Sachen gibt in dieser Welt, denn nicht jeden Tag bekommt Silvio Berlusconi so aufs Maul gehauen (vorbildlicherweise mit einem Modell der Mailänder Kathedrale), wie es sich gehört. Auch dieses Mal leider wesentlich zu sanft.

Aber darüber will ich gar nicht bloggen, eigentlich will ich hier nur ein paar Fotos zeigen, die ich heute und vorvorgestern gemacht habe.
„Wenn alle Tiere AUSGEROTTET sind, fressen wir die Vegetarier!“

Nun gut, es steht Eiernudeln auf der Packung dieses 3-Glocken-Produktes, aber das muss ja nicht drin sein, wenn auch „100% Hartweizen“ draufsteht. Es könnten ja pflanzliche Eiernudeln nach einem Vorbild der Eiernudeln sein.

Insgesamt 110% Inhalt für den gleichen Preis! Einfach unglaublich; 100% Hartweizengrieß + 10% Vollei. Toll.