Archiv der Kategorie 'Unter Vorbehalt'

13.01.2010 – Unter Vorbehalt 5

Oh mein Gott… (mehr…)

24.12.09 – Unter Vorbehalt… 4

Ich habe heute den ganzen Tag dieses Lied im Kopf, weil mein Cousin im StudiVZ daraus zitierte. Der blinde Spanier und Weihnachten, und natürlich George Michael… aber den habe ich dieses Jahr erst einmal mit Wham! gehört. Schlimm.

Meine Stimmung beruht gerade auf folgendem Ereignis:
Ich sah gerade eine youtube-Kochsendung, die einzig vegane youtube-Kochsendung, die es wohl gibt, mit einem gewissen Attila Hildmann. Ich sah mir ein Rezept an und bekam lust es etwas abzuwandeln. Habe so eine Pasta mit HaferSahne-Tofu-Bohnen-Soße gemacht. Etwas Salz, etwas Pfeffer, etwas Zimt, etwas Paprika, etwas Schnittlauch. Sah sehr lecker aus und war auch sehr lecker.
Meiner Mutter wollte ich etwas anbieten, weil es lecker ist und lecker aussah und ich hab mir da auch mühe gegeben und es so trapiert, dass es gut aussah. Keine Bemerkung dazu, nur so eine Bemerkung wie „Was ist das denn? Das esse ich nicht!“ zum angebratenen Tofu. „Ich weiß nicht, ob mir das schmeckt“ – worauf ich sagte, dass sie es halt probieren müsse. „Ne, das will ich nicht.“ Nachdem sie das dann mehrmals gesagt hatte, dass sie es nicht isst, dass sie es komisch findet und so weiter, und undefinierbar herumgestochert und zur Seite geschoben hatte, nahm ich es ihr dann weg, worauf sie sich beschwerte. Ich sagte, dass mich so ein kindisches Verhalten ankotze, worauf sie den Raum verlies mit der Bemerkung: „Dann eben nicht“ (aha). Klar, es war auch irgendwie kindisch den Teller ihr dann wegzunehmen, aber mich regte das sehr auf. Tote Tiere essen und braten, aber ein bisschen Tofu nicht mal probieren zu wollen. Gut, wenn es ihr nicht schmeckt oder ihr nicht bekommt: Habe ich kein Problem mit. Aber sie probiert es nicht und isst lieber tote Tiere. Finde ich vollkommen abstrus und aufregend. Tolle Bescherung.

14.12.09 – Unter Vorbehalt 3

…Unter Vorbehalt will ich sagen, dass es auch noch schlechte Sachen gibt in dieser Welt, denn nicht jeden Tag bekommt Silvio Berlusconi so aufs Maul gehauen (vorbildlicherweise mit einem Modell der Mailänder Kathedrale), wie es sich gehört. Auch dieses Mal leider wesentlich zu sanft.

Aber darüber will ich gar nicht bloggen, eigentlich will ich hier nur ein paar Fotos zeigen, die ich heute und vorvorgestern gemacht habe.
„Wenn alle Tiere AUSGEROTTET sind, fressen wir die Vegetarier!“

Nun gut, es steht Eiernudeln auf der Packung dieses 3-Glocken-Produktes, aber das muss ja nicht drin sein, wenn auch „100% Hartweizen“ draufsteht. Es könnten ja pflanzliche Eiernudeln nach einem Vorbild der Eiernudeln sein.

Insgesamt 110% Inhalt für den gleichen Preis! Einfach unglaublich; 100% Hartweizengrieß + 10% Vollei. Toll.

04.12.09 – Unter Vorbehalt 2

Unter Vorbehalt will ich sagen, dass es mich wütend macht, wenn ich mir anhören muss, dass selbst vegetarischlebende Menschen denken, dass Veganismus „nicht unbedingt ungesünder“ als tierische Ernährung sein soll, zumindest wenn man sich richtig ernährt. Ich frage mich, ob Menschen denken, dass Kuhmilch gesund ist, weil sie ja für den Menschen bestimmt ist und weil sie so rein und gesund ist und Kühe mit Bio-Naturkost gefüttert werden um eine ideale Qualität der Milch zu erhalten. Also als Beispiel. Oder die überfischten, verseuchten Meere, in denen viele hunderte von Atomtests stattfanden (Über 2000 mit den überirdischen Tests), Fisch ist natürlich so gesund. Besonders der Fisch, der aus den Meeren kommt, jaha. Also ob die meisten Fische überhaupt das Meer gesehen hätten. Genau wie mit den männlichen Küken, die vergast werden, weil sie eben männlich sind und keine Eier legen können, wie ihre weiblichen Geschwister, die Eier legen können, aber dann doch irgendwann zu Brathähnchen verarbeitet werden. Als vegetarisch lebende Person hat man keineswegs den Freischein zum Glück und zur Glückseligkeit. Und es braucht auch weitaus mehr als Veganismus. Es braucht aber auch einfach keine Ignoranz und Selbstverblendung. Es braucht Aufklärung und Kraft um wirklich Verbesserung schaffen zu wollen. Aber viele wollen nur glücklich sein und es sich einfach machen. „Ja, ich bin Vegetarier, ich esse aber natürlich Fisch.“ weil kein fluffiges Fell, ist ja klar… nich wahr. Von dem Wort Pescatarier hat man aber noch nie gehört. Das kennt auch die Gesellschaft nicht so und würde nicht so viel Coolness vermitteln.
Respekt für mich, ich esse nur Biofleisch… Jaja…
Menschenpack…

Unter Vorbehalt…

Also unter Vorbehalt würde ich gerne sagen, dass Essen an sich irgendwie eklig ist. Wenn man sich überfrisst, fettig. Eklig… Vor einiger Zeit und jetzt gerade wieder in diesem Moment hatte ich eine Phase in der ich alles mögliche zu fettig fand und eine Aversion gegen Essen aufbaute, die dazu führte, dass ich weniger gegessen habe. Dadurch habe ich dann mehr zu einem Zeitpunkt gegessen, was das Fülle- und Ekelgefühl verstärkt hat.
Unter Vorbehalt möchte ich also sagen: Essen kann widerlich und eklig sein und bah.