Archiv der Kategorie 'Kunst'

22.07.2011 – Nicht nur Träume sind wichtig, sondern auch die Kunst…^^

Zaremba-Stencil von vor vielen Monaten.

Clara Zetkin

Rosa Parks.

Plants vs. Zombies. Verschwommen wegen Sprüh-Stenciln. Din A3

Triangel-Hamster.

Und eine Clara Zetkin „3.Wave-Feminismus 2.0″, wie mein Freund es ausdrückte. *g*
Sie glitzert! :D

26.03.2011 – Wie es halt so ist

Jaja, wie es halt immer so ist. Irgendwas ist doch immer. Nicht wahr?
Oder doch wahr? Wie dem auch sei. Also jedenfalls habe ich gerade wieder Lust einen Blogeintrag zu schreiben und auch ein paar Sachen aus dem Studium und Stencils zu posten, die ich in letzter Zeit gemacht habe.

Fangen wir mit den Entwürfen für Bilder an. Hier habe ich zum ersten Mal Farben selbst angerührt mit Pigmenten und dann unter anderem folgende zwei Entwürfe gemalt, die Tests für 2-4 mal so große Bilder darstellen sollten. Eigentlich wollte ich mich dann auf U-Bahnen konzentrieren. Jaja…

Dann habe ich im letzten Jahr angefangen zu stenciln. Dank J., der mir durch das Stenciln und wegen anderen Dingen das Lachen neu beigebracht hat. :D … wie pathetisch. Jedenfalls gibt es da ein Bild, das ich hier nicht zeige, auf dem ich mich sehr freue über mein erstes Stencil, das gar nicht schlecht wurde.
Danach habe ich mich mit dem Fallout Boy beschäftigt, den alle kennen, die sich mit Fallout 1, Fallout 2, Fallout Tactics, Fallout 3 oder Fallout Vegas beschäftigt haben.^^
Aus dem ersten Versuch lernte ich: Nimm niemals Pluster-Textilfarben, denn das sieht dann so aus:

Die weiten Versuchen wurden besser:

Hier kam dann Greta Garbo (ursprünglichere Stencils, die nicht so bunt waren, wie die „Fallout Boy“-Versuche vorher.

Und „dreh:“. Ein T-Shirt für N. zu ihrer Wichtel-Abschlussfeier, denn eigentlich heißt N. ja Harry und überhaupt. O.o

Studien I

Ein paar Studien aus der letzten Nacht, durch Verwirrung, Ermüdung und Blockaden ausgelöst.










Kunst und Moral

Heute besuchte ich die letzte Sitzung meines Didaktik-Seminars. Wir hatten in diesem Semester Referate erarbeitet und vorgetragen. Darunter waren Themen wie die Kunstdidaktiker Otto, Kunst im Knast, Lernen, Kreativität, Kunstgeschichte, Museum, Motivation, Selbsterfahrung durch Kunst, Medienkultur, Materialkenntnis, Lernprozesse. Eigentlich ein interessanter Überblick mit vielen verschiedenen Referaten dabei. Mir war es zwar zu langweilig dadurch, dass es eben alles Referate waren, aber es war okay und es wurde meist interessant und anders aufbereitet.

Ich war in einer 4er Gruppe, die dann zu dritt ein Referat zum Thema „Kinderzeichnungen“ und „Entwicklungspsychologie“ hielt. Eine Kinderzeichnung, die ich im Alter von 3 Jahren malte, fügte ich unter anderem auch bei. Es stellt die Familiensituation aus meiner egozentrischen, subjektiven Wahrnehmung zu diesem Zeitpunkt dar. Links meine riesige Mutter, in der Mitte ich und rechts mein Vater.

Am Ende der Stunde fragte uns der Professor, ob uns denn etwas gefehlt hätte. Keiner sagte etwas, aber für mich persönlich kristallisierte sich in meinem Kopf heraus, dass die Grundlagen der Kunstpädagogik mehr sind als die oben genannt Dinge und das mir eine Sache besonders gefehlt hat, was mir immer wieder auffällt, wenn ich mir Meinungen und Gedanken von Kunstpädagoginnen und Kunstpädagogen anhöre; die Moral.

Ich denke, dass die Moral ein Haupt-Standbein der Kunsterziehung sein sollte. Und dass es schön und gut ist, wenn man Kinder früh fördert in dem man ihnen Mittel zur Verfügung stellt, und nicht verbessert und zurechtweist, etc. . Aber in der heutigen Gesellschaft, in der Medien und Kapitalismus derartige Instanzen sind, sollte die Kunst meiner Meinung nach dagegen vorgehen und moralisch sein, menschlich und sozial und nicht nur das Kind fördern, sondern es in einer Form auch auf die Welt vorbereiten und es in gewissem Maße schützen. Medien sind meist nicht menschlich und sozial und in der Kunst sehe ich oft nicht das Kritische, Moralische, Zeigefinger-zeigende, Schützende und Geleitende. Zwar auch, beispielsweise mit Werken wie Bruce Naumans „Taperecorder“, bei dem ein Tonband mit Schreien eines Gefolterten in Endlosschleife gespielt werden, was man jedoch nicht hört, weil es vollkommen einbetoniert ist. Man weiß es nur. Man liest, was da vor sich geht, aber das was hier aufgezeigt wird, ist etwas Globales, das man gar nicht ganz fassen kann. Zu jeder Zeit, in jeder Sekunde werden Menschen auf diesem Planeten gefoltert, Waffen werden aus Deutschland in irgendwelche Krisengebiete importiert und so weiter. All das wird nicht offensichtlich gezeigt, auch wenn es unterbewusst im Bewusstsein der Menschen ist oder sein könnte.
Meiner Meinung nach sollte die Moralische Kunst ein Grundpfeiler der Gesellschaft sein, im Kampf gegen die Beeinflussung durch Medien und Verstumpfung.
Zurzeit wird die Kunst leider eher meist selbst instrumentalisiert und benutzt und man sieht, dass die Kunst toter Künstlerinnen und Künstler meist wesentlich mehr wert ist, als die von lebenden Kunstschaffenden, wenn es überhaupt einen Wert für die Allgemeinheit hat oder für gewisse Instanzen, die Kunst das Prädikat „Kunst“ verleihen. Kunst wird auf Geld minimiert und das ist ja gerade Kunst nicht. Denn Kunst ist in gewissem Maße wertlos, doch nein: Da steht ja ein berühmter Name drunter, also ist es wertvoll.
Was ist Wert? Was ist Kunst?
Es steht jedenfalls fest, dass Kunst zu Kunst gemacht wird und nicht nur Kunst ist, weil jemand von seinen Werken behauptet, dass sie Kunst seien. Kunst hat subjektiven Charakter und ist deshalb wertvoll, weil sie der betrachtenden Person etwas vermittelt, das sie selbst daraus zieht. Ansonsten ist Kunst wertlos, wenn die betrachtende Person nichts damit anfangen kann oder gar sehr viel Geld dafür bezahlt. Es gibt nichts Wertloseres als Kunst, die man verkaufen kann.

Meine Gedanken dazu sind zurzeit noch etwas wirr, aber ich will das bei Gelegenheit etwas ausführen und ausbauen.
In den nächsten Tagen kommen jedenfalls noch ein paar Sachen, die ich heute und in den letzten Tagen gemacht habe.

Rundgang in der Kunstakademie und Portraitüberblick

Zum einen waren wir auf der Rundgangsausstellung der Kunstakademie Düsseldorf, die dieses Jahr noch viel voller war, als im letzten Jahr, dafür, oder deshalb leider schlechter. Ob das subjektiv ist oder objektiv, das weiß nur der Wind. Positiv fiel uns Kati von Schwerin auf, welche wahrscheinlich keine Werbung brauch, aber durchaus trotzdem zu empfehlen ist. Fotos vom Rundgang gibts hier.

Zum anderen will ich, bevor ich nach dem Wochenende etwas Neues, ganz anderes poste, noch einen kleinen Überblick schaffen über die Arbeiten, die ich in den letzten Wochen diesen Jahres gemalt habe. Es ist nur ein kleiner Überblick.

Des Weiteren denke ich darüber nach, in wie fern man Bilder signieren sollte. Der Leiter der Freien Akademie der Bildenden Künste Essen hat mir, als ich letztes Jahr bei einem Aufnahmegespräch bei ihm war, das ich bestanden habe (muss ja erwähnt sein, nech^^), gesagt, dass man schauen muss in wie fern es zeitgemäßg ist seine Bilder zu signieren. Natürlich habe ich noch keinen Namen in der Welt der Kunst, und ausser im Medium der Malerei, wie mir Ki. zu Denken gab, signieren die Urhebenden ihre Werke nur indirekt, auf dem Cover, oder auf der Rückseite, im Abspann usw. , aber irgendwie ist es ja… so eine Sache. Ein Bild ist auch irgendwo zu perfekt, wenn es nicht signiert ist. Und irgendwo hat eine Signatur auch etwas charakteristisches. Trotzdem ist mir nicht aufgefallen, dass beispielsweise beim Rundgang in der Kunstakademie Düsseldorf die Studierenden signieren. Und natürlich muss ich nicht machen, was gerade In ist und trendy zu sein scheint. Wird sich schon alles entwickeln.
Ich habe erst angefangen diese Reihe der Portraits zu signieren, weil mir irgendwie danach war. Ich weiß noch nicht, in wie fern sich das weiterziehen wird. Es gibt mir auf jeden fall zu denken.


„Naomi“, „Denise“, „Olga 2″, „Diana“
Alle Acryl auf Leinwand
100cm*70cm


„Patricia“, „Kjartan“, „Lisa“, „Jana“
Alle Acryl auf Leinwand
100cm*70cm

Der Männeranteil ist noch etwas gering, ja. In der tat. Kjartan ist der einsame Streiter für das männliche Geschlecht.
Aber das könnte sich ändern, da ich da so ein paar Männer auf meiner „To-paint“-Liste habe. Irgendwo fliegen hier Vorlagen rum. Unter den hunderten von Fotos und Ausdrucken. Jaja…