Feministische Pornographie und Massentierhaltung

Ein Auszug aus einem komischen Interview auf Stern.de

Stern.de: „Ist es mit den Pornos wie mit der Massentierhaltung: Im Prinzip okay, wenn man nur das Fleisch richtig behandelt?“
Laura Méritt: „Genau. Das kann man sehr gut vergleichen.“

wtf???


3 Antworten auf „Feministische Pornographie und Massentierhaltung“


  1. 1 ampelweibchen 26. Oktober 2009 um 20:34 Uhr

    Feministische Pornographie – wenn das kein Oxymoron ist…

  2. 2 Wortbahnhof 26. Oktober 2009 um 20:36 Uhr

    Wenn schon eine feministische Pornoproduzentin selbst zustimmt, dass Frauen Fleischwaren sind, ist es natürlich ein Oxymoron.
    Komische Welt.

  3. 3 ampelweibchen 26. Oktober 2009 um 20:47 Uhr

    Oh, aber das Interview ist ja unfasslich bescheuert. Da werden Pornos mit Bio-Produkten verglichen. :D (Ach, jetzt versteh ich das auch. Pornos sind wie Massentierhaltung. Feministische Pornos sind wie Bio-Produkte!) In ihrer eigenen, völlig bekloppten Logik hat sie sogar recht. Denn Massentierhaltung und Bio-Tierhaltung sind beide gleich schlecht, und Pornos jedweder Art auch. Einen feministischen Porno würde ich aber gerne mal sehen. Das ist so, als würde ich sagen, ein uraltes Neugeborenes würde ich gerne mal sehen. Pfff.
    Außerdem frage ich mich, wieso neuerdings ein feministischer Porno zu etablieren versucht wird. Eigentlich ist es doch gerade unter jungen, hippen, ach-so-emanzipiiierten Frauen trendy, Pornos zu glotzen, dass sich die Balken biegen. Indem dann ein feministischer Porno ausgerufen wird, wird ja doch indirekt am normalen Porno Kritik geübt. Sie müssten sich mal entscheiden, finde ich. Für mich riecht das Ganze jedenfalls verdächtig nach, wir wollen zwar feministisch, aber doch um jeden Preis weiterhin Männern ein Wohlgefallen sein.

    Und offenbar kann man (in dem Falle Frauen) heutzutage Pornos in Boutiquen kaufen. Boutiquen? Also zu meiner Zeit gabs da Klamotten…..

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